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Foto

 

 

 

Feigenbaum

Botanischer Name:

Ficus carica

 

 

Familie:

Moraceae        (Maulbeergewächse)

 

 

Vorkommen: 

Den Feigenbaum trifft man heute in weiten Teilen Europas an. Selbst in Gegenden Nordeuropas wird

 

er als Zierbaum gezogen. Wildwachsen ist der Feigenbaum an felsigen Orten zu finden.

 

 

Ursprüngliche Herkunft: 

Der Feigenbaum war ursprünglich in Südwesteuropa, Spanien und auf dem Balkan heimisch.

 

 

Blütezeit:  

Mai – August

Aussehen

 

Der Feigenbaum ist ein Laubabwerfender Baum. Die grossen, wechselständigen Blätter sind 3 – 5 lappig geteilt. Beim Brechen der Blätter oder auch der unreifen Früchte fliesst ein bitter schmeckender, weisser Milchsaft aus. Die gelblich-weissen Blüten wachsen in einem krugförmigen, nach innen gebogenen Blütenboden. Die birnenförmigen, erst grünen, dann mit dem Reifen entweder gelb oder violettblauen Früchten sind mit vielen kleinen Samen gefüllte Scheinfrüchte. Die Feige schmeckt sehr aromatisch und süss.

 

Geschichtliches

 

Der Feigenbaum ist eine alte Kulturpflanze, deren Früchte schon früh als wichtiges Lebensmittel dienten. Ein Gemälde das 4500 Jahre alt ist und aus Ägypten stammt, zeigt Landleute bei der Feigenernte. Für die Römer war der Feigenbaum ein Zeichen des Wohlstandes. Sie weihten ihn dem Gott Bacchus-. Die Athleten Roms assen vor den Wettkämpfen erst Feigen. Nebst Weizen, Oliven und Weintrauben war die Feigenfrucht das wichtigste Lebensmittel in der römischen Kulturzeit. Wie viele andere Fruchtbäume, trägt auch der Feigenbaum die verschiedensten Symbole. Wir hörten im Religionsunterricht, dass sich Adam und Eva nach dem "Sündenfall" aus Scham mit einem Feigenblatt bedeckt haben sollen. Der Feigenbaum wurde zum Symbol der Fruchtbarkeit, der Begierde, aber auch des Überflusses und des Friedens. Viele biblische Stellen handeln vom Feigenbaum. Man denke an den Feigenbaum, der verdorrt war oder an die Legende, wonach sich Judas nach dem Verrat an einem Feigenbaum erhängt haben soll. Aus diesem Grund hat der Feigenbaum in Sizilien einen eher schlechten Ruf. In Indien ist der heilige Feigenbaum (Ficus religiosa), der "Pipal" bekannt. Selbst Plinius der Ältere weiss
von ihm zu berichten. Die Wurzeln dieser Feigenart sollen in den Himmel wachsen, die Äste und die Früchte hingegen reichen bis zur Erde. Der heilige Feigenbaum heisst auch Bodhi- Baum, Baum der Erleuchtung. Buddha sass unter ihm und empfing die Erleuchtung und Erkenntnis. Der heilige Bodhi- Baum stellt ebenso wie der Apfelbaum und die Weltesche, einen der Welten- oder Lebensbäume dar.

 

Die Heilkunde kennt den Feigenbaum ebenso seit alten Zeiten. Bereits in der Bibel ist eine Anwendung des Feigenbaums als Heilmittel erwähnt. König Hiskia erkrankte an einem bösen Geschwür und musste liegen. Der Prophet Jesaja riet dem König, ein Pflaster von Feigen aufzulegen. Die hlg. Hildegard kennt Blätter und Rinde, als Salbe zubereitet und verwendet bei Schmerzen verschiedenster Art, an. Sie meint auch, dass Feigenholz und die Früchte gesunden Menschen schaden. Feigen schwächen den gesunden Menschen und machen ihn untugendlich und wankelmütig, sagt die heilige Hildegard.

Auf der anderen Seite wäre sie für kranke Menschen sehr gesund. Heute ist die Feige nach wie vor im offiziellen Heilschatz vertreten. Wohl nur mehr sehr einseitig als abführendes Mittel. Viele alte Anwendungen, die in den Heimatländern des Feigenbaumes nach wie vor üblich sind, sind bei uns praktisch verloren gegangen und nicht mehr bekannt.

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Naturwissenschaftliche Heilpflanzenbeschreibung

 

Verwendete Teile: 

Früchte                                         Fructus caracae

Sammelzeit:  

je nach Standort und Art:              August – Oktober

Wirkstoffgruppe: 

Drogen mit Vitaminen

Hauptwirkstoff:

Invertzucker, Eiweisse, Fett

Nebenwirkstoff:  

Mineralsalze (Calcium, Phosphor, Eisen), Vitamin A, B, C

 

(Karotin, Thiamin, Niacin, Riboflavin), Säure, Schleim, Gummi

 

Wirkungen

 

Hauptwirkungen: 

abführend

Nebenwirkungen: 

blutreinigend, allgemein stärkend

 

Anwendungen

 

innerlich:

bei chronischer Verstopfung

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Zubereitung

 

innerlich: 

als frische Frucht oder gekocht, als Sirup, als Tee

 

Volksheilkundliche Anwendung


Die Feige gilt als Heilmittel bei Wurmbefall. Daneben zeigt sie auch sehr schöne Eigenschaften bei Mundhöhlen- und
Zahnfleischentzündungen. Selbst bei Bronchialasthma lassen sich Feigen verwenden, oft mit guten Ergebnissen. Der aus den jungen Blättern und Ästen austretende weisse Milchsaft kann zur Verheilung von vernarbenden Wunden äusserlich angewendet werden. Die Vernarbung wird schöner.

 

Baumheilkundliche Anwendung


Nervöse, überspannte und gereizte Menschen finden beim Feigenbaum Ruhe und Erholung. Er stärkt sie. Der Feigenbaum kühlt. Wer in sich horchen will, dem bietet der Feigenbaum gute Gelegenheit dazu Konflikte der Geschlechtlichkeit finden hier oft einen Ausgleich. Organisch regt der Feigenbaum allein durch das Verweilen bei ihm, die Verdauungsorgane an.

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