Fasenbeere, feuerdorn (nicht zu verwechseln mit dem giftigen Feuerdorn – Pyracantha), Haftdorn, Korallenbaum, Meerdorn, Seedorn, Stechdorn, Stranddorn, Weidendorn
Vorkommen:
Mittel– und Nordeuropa
Der Sanddorn trägt seinen Namen durch seinen Standort. Er liebt karge sandige Böden. Auch trifft man ihn sehr oft als Böschungspflanze an, denn er festigt das lockere Erdreich. In vielen Gegenden tritt er in grossen Mengen auf, so dass er auch oft als "Unkraut" behandelt wird.
Blütezeit:
April - Mai
Aussehen
Der Sanddorn ist ein zweihäusiger Strauch, der bis 6 m hoch werden kann. Die Rinde des dornigen, sperrigen Strauches ist
dunkelbraun. Die Blätter sind sitzend und wechselständig. Sie sind lineal-lanzettlich in der Form. Die untere Seite glänzt silbrig-
weiss. Die Blüten sind gelb bis bräunlich. Die Scheinfrucht ist orange.
Geschichtliches
Obwohl der ursprünglich aus Asien stammende Sanddorn schon lange Zeit in Mitteleuropa beheimatet war, ist seine Heilkraft
erst um das Mittelalter herum bekannt geworden. Dank seines Vitamingehaltes ist heute der Sanddorn eines der wichtigsten,
aufbauenden Heilmittel geworden.
Vitamin C, B1,B2,B6, E,P, Provitamin A, Kalzium, Mannit
verschiedene Säuren, fettes Öl
Wirkungen
Hauptwirkungen:
allgemein stärkend, entzündungswidrig
Nebenwirkungen:
appetitanregend, wundheilend, wurmtreibend
Anwendungen
innerlich:
nach Krankheiten zur allgemeinen Stärkung, zur Krankheitsvorbeugung und Gesunderhaltung,
bei inneren Blutungen, Appetitlosigkeit, Magen-Darm-Entzündungen Nieren- Blasenentzündungen
Zubereitung
innerlich:
als Tee: 2 Teel. Beeren auf 1 Tasse Wasser,
als Aufguss zubereiten, 3xtägl. 1 Tasse
als Presssaft
als Marmelade und Muss
Volksheilkundliche Anwendung
Der Sanddorn wird in der Volksheilkunde in der gleichen Art und Weise verwendet wie in der offiziellen Heilpflanzenkunde.
Baumheilkundliche Anwendung Regelmässiges Aufsuchen von Sanddornsträuchern führt Leib und Seele zu einer harmonischen Einheit zusammen. Lebensmut, Ausdauer und Durchhaltevermögen werden mitgegeben.