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Sanddorn

Botanischer Name: 

Hippophae rhamnoides

 

 

Familie: 

Elaeagnaceae  (Ölweidengewächse)

 

 

Andere Namen: 

Fasenbeere, feuerdorn (nicht zu verwechseln mit dem giftigen Feuerdorn – Pyracantha), Haftdorn, Korallenbaum, Meerdorn, Seedorn, Stechdorn, Stranddorn, Weidendorn

 

 

Vorkommen: 

Mittel– und Nordeuropa

 

Der Sanddorn trägt seinen Namen durch seinen Standort. Er liebt karge sandige Böden. Auch trifft man ihn sehr oft als Böschungspflanze an, denn er festigt das lockere Erdreich. In vielen Gegenden tritt er in grossen Mengen auf, so dass er auch oft als "Unkraut" behandelt wird.

 

 

Blütezeit: 

April - Mai

 

Aussehen

 

Der Sanddorn ist ein zweihäusiger Strauch, der bis 6 m hoch werden kann. Die Rinde des dornigen, sperrigen Strauches ist
dunkelbraun. Die Blätter sind sitzend und wechselständig. Sie sind lineal-lanzettlich in der Form. Die untere Seite glänzt silbrig-
weiss. Die Blüten sind gelb bis bräunlich. Die Scheinfrucht ist orange.

 

Geschichtliches

 

Obwohl der ursprünglich aus Asien stammende Sanddorn schon lange Zeit in Mitteleuropa beheimatet war, ist seine Heilkraft
erst um das Mittelalter herum bekannt geworden. Dank seines Vitamingehaltes ist heute der Sanddorn eines der wichtigsten,
aufbauenden Heilmittel geworden.

 

Naturwissenschaftliche Heilpflanzenbeschreibung

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Verwendete Teile:

Früchte:           Fructus rhamnoideae

Sammelzeit:     

September – November

Wirkstoffgruppe:

Droge mit Flavonglycosiden

Hauptwirkstoffe:

Quercitinglycosid, Xanthophyll, Physilin

Nebenwirkstoff: 

Vitamin C, B1,B2,B6, E,P, Provitamin A, Kalzium, Mannit

 

verschiedene Säuren, fettes Öl

 

Wirkungen

 

Hauptwirkungen: 

allgemein stärkend, entzündungswidrig

Nebenwirkungen: 

appetitanregend, wundheilend, wurmtreibend

 

Anwendungen

 

innerlich:

nach Krankheiten zur allgemeinen Stärkung, zur Krankheitsvorbeugung und Gesunderhaltung,

 

bei inneren Blutungen, Appetitlosigkeit, Magen-Darm-Entzündungen Nieren- Blasenentzündungen

 

Zubereitung

 

innerlich:  

als Tee:    2 Teel. Beeren auf 1 Tasse Wasser,

 

als Aufguss zubereiten, 3xtägl. 1 Tasse

 

als Presssaft

 

als Marmelade und Muss

 

Volksheilkundliche Anwendung

 

Der Sanddorn wird in der Volksheilkunde in der gleichen Art und Weise verwendet wie in der offiziellen Heilpflanzenkunde.

Baumheilkundliche Anwendung Regelmässiges Aufsuchen von Sanddornsträuchern führt Leib und Seele zu einer harmonischen Einheit zusammen. Lebensmut, Ausdauer und Durchhaltevermögen werden mitgegeben.

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